After Effects & RAM
In Anlehnung an einen Artikel bei graymachine.com möchte ich mal ein paar grundsätzliche Fragen zum
Thema Arbeitsspeicher und After Effects klären.
Tatsächlich tauchen diese Fragen regelmäßig in den einschlägigen Foren auf.
Wie viel RAM brauche ich zum Arbeiten überhaupt, was ist Sinnvoll?
Die Antwort ist plump: VIEL! ,je mehr, desto so besser. Doch warum ist das so?
Wenn man AE startet liest man im Fenster etwas von 3GB(MAC) bzw. 4GB(Vista-64bit) die verwendet werden,auch wenn man mehr RAM installiert hat.
Dies ist der Speicher den AE aktuell benutzen kann. Dennoch benutzt AE mehr Speicher, beim Rendern.
Unter Windows, in den 32-Bit Versionen, können Programme max. 2GB benutzen.
Wer AE auf Windows-Rechner benutzen möchte, sei daher eine aktuelle 64-bit Version empfohlen. Vista Home verwaltet bis zu 4GB, die Business- und Ultimate-Editionen lassen auch mehr zu.
Das „Mehr“ an Speicher kann After Effects benutzen, wenn das Rendern losgeht. Dabei Starten nämlich im Hintergrund kleine Hilfs-Prozeße, die je 2GB RAM pro CPU benutzen können.
Dazu gleich mehr, zunächst einige Tipps für Konfiguration von AE.
1. Startet AE und geht über After Effects>Einstellung zum Eintrag "Allgemein" und setzt die Stufen für Widerruf irgendwo zwischen 10 und 15. Erfahrungsgemäß sollte die Anzahl ausreichen. Je mehr Rückgängig-Schritte man hier einstellt, desto mehr werden davon beim Arbeiten im RAM gespeichert und verlangsamen den Prozeß.

2. Wählt bei den Einstellungen für „Speicher und Cache“ den DiskCache aus und weißt ihm einen Ordner zu, damit dort eine Auslagerungsdatei geschrieben werden kann. Das ist besonders bei wenig RAM nötig. Eine Wahl zwischen 2-3GB sollte ausreichend sein. Da diese Dateien von der Festplatte abgerufen werden, geschieht das nicht sehr schnell. Stellt man hier einen zu hohen Wert ein, wird das Rendern langsamer.

3. Multi-Processing. Diese Einstellung ermöglicht es Render-Prozeße auf alle CPUs zu verteilen, die dem Rechner zur Verfügung stehen. Dadurch soll die Render-Geschwindigkeit deutlich erhöht werden. Dabei starten kleine Hilfsprogramme im Hintergrund, welche jeweils bis zu 2GB RAM pro CPU nutzen können und es so AE erlauben doch mehr als die 3-4GB RAM zu beanspruchen. Hier macht also viel RAM durchaus Sinn!!!
Dem Hinweis folgend, sollte man dann auch den Maximalen RAM-Cache verringern, damit genug für die "Helferlein" frei ist.

Ein Quad-Core-System wäre also mit 8GB RAM ganz gut ausgerüstet. Bedenkt man allerdings, dass man noch andere Programme gleichzeitig benutzen möchte, sollte man sich eine Reserve einbauen. Bei den derzeitigen RAM-Preisen sind ja selbst 12-16GB realistisch geworden, schwieriger ist da schon entsp. RAM-Module oder Mainboards mit genügend Steckplätzen zu finden.
Sollte man weniger als 4GB RAM haben, ist es möglich, dass durch Multi-Processing das Rendern verlangsamt wird. Das kommt daher, dass die Hilfs-Programme selbst Speicher belegen und wenn es da eng wird, werden Auslagerungsdateien auf die Festplatte geschrieben. Multi-Processing gibt es seit Version CS3 und wurde in CS4 noch ein wenig verändert. Alternativ kann man auch mit dem Plug-In Nucleo Pro experimentieren, welches auf ähnliche Weise die Render-Prozeße aufteilt. Manche schwören darauf. Meiner Erfahrung nach leistet beides gute Dienste, wobei mir aufgefallen ist, das Intel-CPUs beim Multi-Processing die Nase vorn haben.
Also, wer schneller rendern will, sollte nicht mit RAM geizen, vorausgesetzt euer Betriebssytem kommt damit klar.
Allen Mythen zum Trotz spielt die Grafikkarte beim Rendern übrigens keine Rolle. Die einzige Ausnahme bilden bis jetzt die Nvidia Quadro CX-Karten, welche durch Plug-Ins die Berechnung von H.264-Dateien beschleunigen. Die Anschaffung lohnt sich aber wohl nur Bei Dauer-Auslastung...
Ich hoffe das war hilfreich.
Noch ein paar Infos,direkt von Adobe >hier
Nachtrag: Vista Home unterstützt je nach Version bis zu 16gb ram,sorry!
Thema Arbeitsspeicher und After Effects klären.
Tatsächlich tauchen diese Fragen regelmäßig in den einschlägigen Foren auf.
Wie viel RAM brauche ich zum Arbeiten überhaupt, was ist Sinnvoll?
Die Antwort ist plump: VIEL! ,je mehr, desto so besser. Doch warum ist das so?
Wenn man AE startet liest man im Fenster etwas von 3GB(MAC) bzw. 4GB(Vista-64bit) die verwendet werden,auch wenn man mehr RAM installiert hat.
Dies ist der Speicher den AE aktuell benutzen kann. Dennoch benutzt AE mehr Speicher, beim Rendern.
Unter Windows, in den 32-Bit Versionen, können Programme max. 2GB benutzen.
Wer AE auf Windows-Rechner benutzen möchte, sei daher eine aktuelle 64-bit Version empfohlen. Vista Home verwaltet bis zu 4GB, die Business- und Ultimate-Editionen lassen auch mehr zu.
Das „Mehr“ an Speicher kann After Effects benutzen, wenn das Rendern losgeht. Dabei Starten nämlich im Hintergrund kleine Hilfs-Prozeße, die je 2GB RAM pro CPU benutzen können.
Dazu gleich mehr, zunächst einige Tipps für Konfiguration von AE.
1. Startet AE und geht über After Effects>Einstellung zum Eintrag "Allgemein" und setzt die Stufen für Widerruf irgendwo zwischen 10 und 15. Erfahrungsgemäß sollte die Anzahl ausreichen. Je mehr Rückgängig-Schritte man hier einstellt, desto mehr werden davon beim Arbeiten im RAM gespeichert und verlangsamen den Prozeß.

2. Wählt bei den Einstellungen für „Speicher und Cache“ den DiskCache aus und weißt ihm einen Ordner zu, damit dort eine Auslagerungsdatei geschrieben werden kann. Das ist besonders bei wenig RAM nötig. Eine Wahl zwischen 2-3GB sollte ausreichend sein. Da diese Dateien von der Festplatte abgerufen werden, geschieht das nicht sehr schnell. Stellt man hier einen zu hohen Wert ein, wird das Rendern langsamer.

3. Multi-Processing. Diese Einstellung ermöglicht es Render-Prozeße auf alle CPUs zu verteilen, die dem Rechner zur Verfügung stehen. Dadurch soll die Render-Geschwindigkeit deutlich erhöht werden. Dabei starten kleine Hilfsprogramme im Hintergrund, welche jeweils bis zu 2GB RAM pro CPU nutzen können und es so AE erlauben doch mehr als die 3-4GB RAM zu beanspruchen. Hier macht also viel RAM durchaus Sinn!!!
Dem Hinweis folgend, sollte man dann auch den Maximalen RAM-Cache verringern, damit genug für die "Helferlein" frei ist.

Ein Quad-Core-System wäre also mit 8GB RAM ganz gut ausgerüstet. Bedenkt man allerdings, dass man noch andere Programme gleichzeitig benutzen möchte, sollte man sich eine Reserve einbauen. Bei den derzeitigen RAM-Preisen sind ja selbst 12-16GB realistisch geworden, schwieriger ist da schon entsp. RAM-Module oder Mainboards mit genügend Steckplätzen zu finden.
Sollte man weniger als 4GB RAM haben, ist es möglich, dass durch Multi-Processing das Rendern verlangsamt wird. Das kommt daher, dass die Hilfs-Programme selbst Speicher belegen und wenn es da eng wird, werden Auslagerungsdateien auf die Festplatte geschrieben. Multi-Processing gibt es seit Version CS3 und wurde in CS4 noch ein wenig verändert. Alternativ kann man auch mit dem Plug-In Nucleo Pro experimentieren, welches auf ähnliche Weise die Render-Prozeße aufteilt. Manche schwören darauf. Meiner Erfahrung nach leistet beides gute Dienste, wobei mir aufgefallen ist, das Intel-CPUs beim Multi-Processing die Nase vorn haben.
Also, wer schneller rendern will, sollte nicht mit RAM geizen, vorausgesetzt euer Betriebssytem kommt damit klar.
Allen Mythen zum Trotz spielt die Grafikkarte beim Rendern übrigens keine Rolle. Die einzige Ausnahme bilden bis jetzt die Nvidia Quadro CX-Karten, welche durch Plug-Ins die Berechnung von H.264-Dateien beschleunigen. Die Anschaffung lohnt sich aber wohl nur Bei Dauer-Auslastung...
Ich hoffe das war hilfreich.
Noch ein paar Infos,direkt von Adobe >hier
Nachtrag: Vista Home unterstützt je nach Version bis zu 16gb ram,sorry!
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