Was brauche ich für einen Schnitt-PC?

Veröffentlicht auf von RENDERFREUND1

Konfiguration für einen Schnittrechner:

Also, da ich mich neben MotionGraphics auch gerne mit Computer-Technik befasse, kommen manchmal Leute auf mich zu und fragen mich nach der optimalen Konfiguration für einen Schnittrechner. Viele sagen, im Internet können sie nichts dazu finden, darum dieser Artikel...

Bevor man sich einen Schnitt-PC einrichtet, sollte man sich Gedanken machen, wie stark die Auslastung des Gerätes sein wird. Arbeite ich jeden Tag daran? Will ich damit auch Spiele spielen und Muttis Steuererklärung ausdrucken usw...?
Da die Technik sich ständig weiterentwickelt und es andauernd neue Komponenten gibt, werden meine Empfehlungen wahrscheinlich bald veraltet sein und richten an Leute, die ca. 1mal die Woche etwas schneiden wollen/müssen, nebenbei ein bißchen daddeln und ein bißchen Bürokram machen. Zwischen 900 und 1200 Euronen sollte man in jedem Fall einplanen.
Fangen wir mit der CPU an:
Hier würde ich momentan zum Intel Core i5-750 raten, ein guter Midrange-Prozessor, der super Leistungswerte hat und ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis, ca. 190 € für 4x2,66Ghz,bietet. Wer mehr Leistung braucht, muss auch tiefer in die Tasche greifen und sollte sich mal bei den Core i7-Modellen umsehen, die auch Hyperthreading unterstützen.
Die mitgelieferten Lüfter sind oft erbärmlich laut, kann hier aber keine Empfehlung für Alternativen machen..


Das Motherboard:
Beim Motherboard sollte man nicht unbedingt sparen. Je nach dem wie viel RAM man verbauen möchte, sollte man sich ein Board suchen, dass sechs Slots für Speicher bietet.
Schwieriger wird es, wenn man mehr braucht. Mit sechs Slots kann man problemlos auf 12 GB-RAM aufrüsten, was im Normalfall mehr als genug ist. Wer die Core-i7-CPUs nutzen möchte, sollte zudem ein Board mit X58-Chipsatz wählen, welcher auch in aktuellen Workstations verwendet wird. Gute Boards gibt es von Asus und Gigabyte, die jetzt auch USB3 unterstützen.


RAM Speicher:
Wer mit HD-Footage arbeitet, sollte sich mindestens 6GB DDR3-RAM einbauen, mehr schadet natürlich auch nicht, macht aber nicht unbedingt Sinn, da die wenigsten Programme dies voll ausreizen würden. Ausserdem sollte man ein neueres 64-bit Betriebssystem installieren, damit man den ganzen Speicher überhaupt nutzen kann.


Die Grafikkarte:
Für eine flüssige Wiedergabe von HD-Footage ist es durch sinnvoll, eine Karte zu wählen, die einen schnellen Speicherbus hat. Frisch auf dem Markt ist die Radeon HD 5670, welche
für um die 100€ zu haben ist und die schon jetzt einen guten Ruf besitzt. 1GB Grafik-RAM ist inzwischen selbst bei günstigeren Karten Standard. Nvidia bietet auch in diesem Preissegment gute Karten an. Viele Modelle bieten auch HDMI-Ausgänge, oder Display-Port-Anschlüsse, sehr brauchbar wenn man die entsprechenden Monitore hat.


Harddisk:
Videomaterial braucht viel Speicherplatz, das ist sicher. Je größer und schneller die Festplatte, desto besser. Ausserdem sollte man eine externe Platte für Back-Ups haben!
Sehr empfehlenswert und der absolute Systembooster sind SSD-Platten... also eine SSD-Platte für das System und Programme, und eine oder mehr Platten für die Daten.
Gehäuse und Netzteil:
Gehäuse ist Geschmackssache, es sollte gut gedämpft sein... Netzteil sollte leise sein und die nötige Power bringen. Watt-Rechner gibt es im Internet....

Wer mag verbaut sich noch einen Blu-Ray-Brenner, leider sind die noch sehr teuer.
Mit diesen Konfigurationen ist man erstmal für HD gerüstet.
Ich hoffe das war ein Hilfe, frohes Schneiden!

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Veröffentlicht in Hardware-Software Tipps

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